Open Innovation zwischen Anspruch, Wirklichkeit und branchenbezogenen Perspektiven (Prof. Piller, RWTH Aachen)

In seinem Vortrag veranschaulicht Professor Piller von der RWTH Aachen, auf welch vielfältige Art und Weise Unternehmen Kunden und extern Beitragende in den unternehmerischen Innovations- und Wertschöpfungsprozess integrieren können. Dabei stehen die Konzepte und Mechanismen im Vordergrund, die in den vergangenen Jahren unter den Begriffen Open Innovation, Crowdsourcing und interaktive Wertschöpfung Bekanntheit erlangt haben. Prof. Piller erklärt, welche Chancen und Herausforderungen bei dieser neuen Strategie im Innovationsmanagement bestehen und welche Unternehmensgründungen in Bezug auf Open Innovation ihn ganz persönlich beeindruckt haben.

3 Antworten zu Open Innovation zwischen Anspruch, Wirklichkeit und branchenbezogenen Perspektiven (Prof. Piller, RWTH Aachen)

  1. Frank Piller sagt:

    Mehr Informationen zu den Themen des Vortrags unter http://www.open-innovation.com (Englische Seite; Blog und Cases) sowie http://www.open-innovation.de (deutsche Seite, kostenloser Download unseres Buchs zum Thema).

  2. beerheide sagt:

    Bei der Diskussion um Open Innovation sollte die Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten innerhalb der Unternehmen immer im Blick behalten werden. Es stellt sich die Frage, ob OI möglicherweise die Verhandlungsmöglichkeiten der Beschäftigten einschränkt und damit zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen führen. Es muss daran gearbeitet werden, wie OI genutzt werden können, um die Innovationsfähigkeit der Beschäftigten zu fördern und die Arbeitsbedingungen positiv zu gestalten.

  3. howaldt sagt:

    Toller Vortrag sowohl inhaltlich aus auch von der Art der Präsentation. Für integro wird die Frage von entscheidender Bedeutung sein, was die Unternehmen befähigt, die Möglichkeit der open innovation zu nutzen. Der von Pillar eingeführte Begriff der Interaktionskompetenz scheint mir hierzu hervorragend geeignet. Wenn ich das richtig verstanden habe, meint der Begriff ja sowohl die Seite der Organisation (Strukturen, Regel- und Anreizsysteme, Kultur) als auch die Seite der Kompetenzen der Mitarbeiter. Interessant könnte es sein zu hinterfragen, ob open innovation andere Kompetenzen erfordert als beispielweise die Einbeziehung von Kunden im Kontext von Dienstleistungsarbeit und Dienstleistungsinnovationen. Spannend auch zu untersuchen, ob und wie sich Interaktionskompetenz mit anderen innovationsförderlichen Kompetenzen (Teamarbeit, untenehmensinterne Kreativitätsprozesse etc.) ergänzt, widerspricht etc. Viel Stoff für die nächsten Jahre.

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