Open Innovation zwischen Anspruch, Wirklichkeit und branchenbezogenen Perspektiven (Prof. Piller, RWTH Aachen)

November 28, 2008

In seinem Vortrag veranschaulicht Professor Piller von der RWTH Aachen, auf welch vielfältige Art und Weise Unternehmen Kunden und extern Beitragende in den unternehmerischen Innovations- und Wertschöpfungsprozess integrieren können. Dabei stehen die Konzepte und Mechanismen im Vordergrund, die in den vergangenen Jahren unter den Begriffen Open Innovation, Crowdsourcing und interaktive Wertschöpfung Bekanntheit erlangt haben. Prof. Piller erklärt, welche Chancen und Herausforderungen bei dieser neuen Strategie im Innovationsmanagement bestehen und welche Unternehmensgründungen in Bezug auf Open Innovation ihn ganz persönlich beeindruckt haben.


Lassen sich Innovationen managen? Erste Ergebnisse der integro-ExpertInnenbefragung (Dr. R. Kopp, sfs Dortmund)

November 28, 2008

Im Vortrag wird die These vertreten, dass es nicht die Frage ist, ob Innovationen gemanagt werden können, sondern die Frage ist:

  1. wie können Unternehmen befähigt werden, ständig neue Ideen zu generieren und diese in hoher Geschwindigkeit zum Markterfolg zu führen?
  2. wie unterscheiden sich die Anforderungen bei der Hervorbringung wissensintensiver Produkte u. Dienstleistungen von klass. Industriearbeit?

Drei Antwortversuche sind in der Praxis beobachtbar: Innovation ohne Management (erfolgreich in der Vergangenheit!), Innovation trotz traditionelles Management (erfolgreich in der Gegenwart!) und Innovation durch neues Management (erfolgreich in der Zukunft?)


Von den Besten lernen – Mit IMP³rove die Leistung im Innovationsmanagement steigern (S. Brunswicker, Fraunhofer IAO Stuttgart)

November 28, 2008

Innovationsmanagement stellt einen wesentlichen Wachstumsmotor dar, es stellt sicher, dass Unternehmen anhaltend an der Spitze ihres Marktes agieren können. Für KMU sind – neben inkrementellen – dabei auch disruptive Innovationen relevant. Diese müssen aber durch inkrementelle Innovationen flankiert werden.  Im Zuge einer Innovationsplanung müssen sich Unternehmen die Frage stellen, ob genügend Innovationsprojekte vorhanden sind, um mittel- und langfristige Unternehmensziele zu erreichen. In KMU finden sich aber häufig keine befriedigenden Antworten auf diese Frage, dem Großteil der europäischen KMU fehlt es an Transparenz.  KMU benötigen vor diesem Hintergrund  verlässliche Strategien des Innovierens. Ein für KMU geeignetes, erfolgreiches Innovationsmanagement strebt langfristige Innovationsstrategien an, legt Wert auf eine Innovationen förderne Unternehmenskultur, profitiert von internen wie externen Netzwerken (z.B. im Rahmen von Innovationspartnerschaften), unterstützt die systematische Entwicklung von Ideen, und profitiert vom Einsatz moderner Informationstechnologie als Treiber der Innovation. Mit IMP³rove stellt S. Brunswicker (Fraunhofer IAO) eine für unterschiedliche Branchen, Unternehmensgrößen und Altersstrukturen geeignetes Werkzeug des Innovationsmanagements vor, dass Assesment, ein deskriptives Benchmarking, Workshops zu Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Maßnahmen der Erfolgskontrolle integriert.


Auf dem Weg zu einem neuen Innovationsverständnis (Prof. Dr. J. Howaldt, sfs Dortmund)

November 28, 2008

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Innovation zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen fragt der Vortrag nach den Folgerungen für ein zeitgemäßes Innovationsmanagement. Dabei geht der Beitrag davon aus, dass die Wissensgesellschaft keine nachhaltigen Wettbewerbsvorteile kennt, sondern lediglich das ewige Rennen um immer wieder neu herzustellende temporäre Wettbewerbsvorteile. Um hier mithalten zu können, müssen Unternehmen nicht nur kontinuierlich Innovationen erzeugen, sondern zugleich die Art und Weise, wie sie diese Innovationen gestalten, immer wieder neu „erfinden“.

Zu beachten ist, dass in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft Innovationen immer weniger in den geschlossenen Forschungslaboren von großen Unternehmen und Universitäten entstehen, sondern in Innovationsnetzwerken, in denen unterschiedliche Partner projektförmig und temporär über die Grenzen der eigenen Unternehmen und der eigenen Universitäten hinweg mit einander kooperieren. Innovationen sind nicht mehr länger nur eine Angelegenheit von einigen „Experten“ der FuE-Abteilungen. Vielmehr geht es darum, die Potenziale der eigenen Mitarbeiter auf allen Ebenen des Unternehmens systematisch zu nutzen sowie Kunden und externe Partner im Rahmen von Prozessen der „open innovation“ zunehmend in Innovationsprozesse einzubeziehen. Diese Prozesse zu organisieren ist die zentrale Aufgabe eines strategischen Innovationsmanagements.


Kick-Off des integro-Projektes am Freitag, den 28.11.2008

November 12, 2008

Innovationsnetzwerke – Perspektiven für KMUs der IT- und Mechatronikbranche

Um das Thema „Innovation“ nicht zur Leerformel für Vortragsredner und Selbstdarsteller erstarren zu lassen, bedarf es frischer Impulse aus Wissenschaft und Praxis. Aus diesem Grund werden wir im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds geförderten integro-Projektes Ansätze und Methoden der Innovationsarbeit in den wissensintensiven Branchen IT und Mechatronik praxisorientiert (weiter)entwickeln.
Erste Gelegenheit das Projekt kennen zulernen bietet unsere hochkarätige Veranstaltung „Innovationsnetzwerke – Perspektiven für KMUs der IT- und Mechatronikbranche“ am 28.11.2008 von 12.30 – 16.00 Uhr an der Sozialforschungsstelle, ZWE der TU Dortmund (Dortmund Evinger Platz 17, 44339 Dortnmund).

Wir haben ein lohnenswertes Programm ausgearbeitet und möchten Sie herzlich einladen, gemeinsam mit den weiteren Gästen aus Praxis und Forschung sowie den ReferentInnen Ihre Erfahrungen und Fragen zu erörtern:

Im Rahmen der Veranstaltung werden Vorträge und Diskussionen zum spannenden Thema Innovationsarbeit vorgestellt: Nach einem einstimmenden Vortrag zur Bedeutung von Netzwerken bei der Herausbildung eines neuen Innovationsverständnisses von Herrn Prof. Howaldt (Geschäftsführer Sozialforschungsstelle Dortmund, ZWE der TU Dortmund) und einem Grußwort des Projektträgers von Frau Dr. Becker möchten wir Ihnen zeigen, wie sich das Innovationsmanagement von Anbietern wissensintensiver Dienstleistungen und Produkte im Lichte des vom Fraunhofer IAO (Stuttgart) und AT & Kearney (Düsseldorf) entwickelten bundes- und europaweiten improve-Benchmarkings (www.improve-innovation.eu) darstellt. Darüber hinaus erfahren Sie, wie selbst mit geringem Aufwand das self assessment durchlaufen und sich mit den Besten ihrer Branche vergleichen können, um dezidierte Ansatzpunkte für Verbesserungsmaßnahmen zu gewinnen. Freuen Sie sich auf Frau Brunswicker (Fraunhofer IAO), die Ihnen mit improve das „Flagschiff“ der europäischen Innovationsplattform „innova“ (www.europe-innova.org) präsentieren wird. Herr Brockhaus (Brockhaus Software & Consulting AG) hat am benchmark teilgenommen und wird hierzu seine Erfahrungen schildern.
Anschließend werden wir ein einem Beitrag von Herrn Dr. Kopp (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sozialforschungsstelle Dortmund, ZWE der TU Dortmund) Schlaglicht auf das Innovationsmanagement von IT und Mechatronik werfen und Ergebnisse des integro-Projektes aus ExpertInnenbefragung vorstellen.
Ein besonderes Highlight stellt sicherlich der Vortrag von Herrn Prof. Piller (RWTH Aachen, Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement) über „open innovation“ dar. Als einer der renommiertesten deutschen Experten berichtet er über seine u. a. auch am MIT gewonnen Erfahrungen mit dem Open-Innovation-Ansatz und zeigt Potenziale bzw. konkrete Ansatzpunkte für die IT- und Mechatronik-Branche auf.

Die Teilnahme ist kostenlos!

Anmeldungen an tusk{at}sfs-dortmund.de

www.innovationsarbeit.de


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